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Der neue digitale Chip – aktueller und nachhaltiger

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Strahl-, Gleitschliff- und Reinigungstechnik – optimal auf die Anforderungen eines Dienstleisters abgestimmt

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Digitalisierung von Produkten und Produktion schafft Mehrwerte

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Virtuelle Technologieberatung für Gleitschliff- und Verfahrenstechnik
 
 

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Smarte Strahllösungen für Aluminium-gussteile in der Elektromobilität

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„Additive Manufacturing verändert die Welt – Vision oder bereits Realität?
 
 

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Der neue digitale Chip – noch aktueller und nachhaltiger

Wissen und Information sind heute unverzichtbar, um Geschäfts- und Produktionsprozesse effizient auszulegen und zu optimieren. Für Rösler zählt es daher zu den wichtigsten Aufgaben, unsere Kunden und Partnern regelmäßig und aktuell über neue Lösungen und Entwicklungen in der Oberflächenbearbeitung zu informieren. Genau aus diesem Grund sowie unserem stetigen Bestreben unsere Prozesse nachhaltig zu gestalten, haben wir unser Kundenmagazin Chip um eine Ausgabe pro Jahr erweitert und digitalisiert.
Digitalisierung ist ein Thema, dem wir uns sowohl bei unseren Produkten der Gleitschliff- und Strahltechnik als auch der eigenen Produktion intensiv gewidmet haben und weiterhin widmen werden. Die Zielsetzung unserer Digitalisierungsstrategie ist dabei einfach: Beste Qualität liefern, besten Service leisten sowie innovativer sein und dadurch Mehrwerte für unsere Kunden schaffen. Dieses Bestreben steht auch im Mittelpunkt der Entwicklung unserer Verfahrensmittel für die Gleitschlifftechnik, die eine optimale Abstimmung von Maschine, Schleifkörper und Compound ermöglicht sowie ein offenes Ohr für Sonderwünsche hat. Unsere weltweiten Customer Experience Center und unsere globale Serviceorganisation sorgen dafür, dass Unternehmen Ansprechpartner in ihrer Region haben, die sie bei der Auslegung und Optimierung von Strahl- und Gleitschliffprozessen als Teil einer effizienten Produktion bestmöglich unterstützen. Auch Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie Maschinenmodernisierungen werden kompetent und schnell aus erster Hand durch unsere lokalen Experten durchgeführt. Zusätzlich bieten wir Ihnen eine persönliche als auch virtuelle Gleitschliff-Technologieberatung an, zu der Sie weitere Informationen in dieser Ausgabe finden.
Die praxisorientierten Seminare und Webinare zu verschiedensten Themen aus der Gleitschliff- und Strahltechnik, der Additiven Fertigung und dem Lean Management der Rösler Academy sind bei vielen Unternehmen inzwischen fester Bestandteil, um Mitarbeiter für Aufgaben zu qualifizieren und weiterzubilden, und stellt nur eines von vielen weiteren Angeboten unseres einzigartigen Leistungsspektrums dar.
„Additive Manufacturing verändert die Welt – Vision oder bereits Realität?“ Diese und weitere spannende Fragen beleuchtet AM Solutions - 3D post processing technology ausgiebig in seiner neuen, interaktiven Live Event-Serie „inside AM“, in der Vertreter renommierter Unternehmen aus verschiedensten Branchen einen Blick hinter die AM-Kulissen gewähren und über Erfahrungen, Anwendungen, Hürden und Visionen berichten. Lassen Sie sich von unseren neusten Lösungen und unserem einzigartigen Rösler Angebotsspektrum inspirieren! Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam weitere neue und interessante Herausforderungen zu meistern. Ich wünsche Ihnen jetzt viel Freude beim Lesen unserer ersten digitalen Chip-Ausgabe.

Ihr Stephan Rösler

Geschäftsführender Gesellschafter

 


Digitalisierung von Produkten und Produktion schafft Mehrwerte

Beste Qualität liefern, besten Service leisten und innovativer sein – an dieser Zielsetzung ausgerichtet ist die umfassende Digitalisierungsstrategie, mit der Rösler die digitale Transformation sowohl bei seinen Produkten der Gleitschliff- und Strahltechnik als auch der eigenen Produktion vorantreibt. Der großen und zukunftsweisenden Bedeutung dieser Entwicklung über alle Industriebereiche, die insbesondere in der Oberflächentechnik gerade am Anfang steht, trägt das Unternehmen mit der neuen Marke Rösler Smart Solutions Rechnung. Die Produktentwicklungen dieses Bereiches orientieren sich an den Anforderungen des Marktes. Sie sind darauf ausgelegt, durch transparente Prozesse, aktives Monitoring mit direkt daraus resultierenden Handlungsempfehlungen, schnelles Eingreifen bei Abweichungen und Störungen auf Basis archivierter Daten eine intelligente Prozess- und Anlagensteuerung zu ermöglichen, aus der Kostensenkungen resultieren. Gleichzeitig tragen Verbrauchs- und Verschleißprognosen sowie eine optimale Ressourcennutzung dazu bei, die Anlagenverfügbarkeit zu maximieren und die Wertschöpfung zu steigern. Unterstützung bieten die Lösungen auch, wenn es um die lückenlose Dokumentation relevanter Anlagen- und Prozessbedingungen geht, die beispielsweise in der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie der Medizintechnik erforderlich ist.

Digitales Prozesswassermanagement in der Gleitschlifftechnik
Das erste Produkt von Rösler Smart Solutions im Bereich der Gleitschlifftechnik fokussiert die Prozesswasseraufbereitung mit Zentrifugen, die das Bearbeitungsergebnis wesentlich beeinflusst, für viele Anwender aufgrund zahlreicher Einflussfaktoren jedoch schwierig zu handhaben ist.
Die digitale Prozesswassermanagement-Lösung ermöglicht, bis zu 14 verschiedene Parameter, beispielsweise Compoundkonzentration, pH-Wert, Leitfähigkeit oder Bakterienbefall zu messen, einzugeben und parallel durch ein interaktives Monitoring zu überwachen. Das Dashboard zeigt alle relevanten Maschinen- sowie Prozessdaten an und schlägt bei Sollwert-Abweichungen direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen vor. Probleme oder Störungen können also sofort erkannt und entsprechende, vorbeugende Pflegemaßnahmen zur Wiederherstellung der Prozessstabilität umgehend ergriffen werden. Ungeplante Betriebsunterbrechungen durch einen erforderlichen Wechsel des Prozesswassers lassen sich dadurch minimieren und den Neuansatz auf einen günstigen Zeitpunkt legen. Da alle Parameter gespeichert werden, können die Daten als Diagramme oder Tabellen angezeigt und analysiert werden.
Durch seine anwenderfreundliche Gestaltung und betriebssichere Handhabung leistet das neue digitale Prozesswassermanagement einen wichtigen Beitrag, um die Prozessstabilität und -qualität auf einem hohen Niveau zu halten und damit eine gleichbleibend gute Bearbeitungsqualität sicherzustellen. Gleichzeitig ermöglicht es, Ressourcen zu schonen und die Nachhaltigkeit der Fertigung zu verbessern. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Lösung, die seit April 2021 zur Verfügung steht, bereits bei Kunden im Einsatz ist.
Neben der Weiterentwicklung des digitalen Prozesswassermanagements arbeitet Rösler Smart Solutions an weiteren innovativen Lösungen für die Digitalisierung des eigentlichen Gleitschliffprozesses, dem Maschinenportfolio der Strahltechnik und von AM Solutions – 3D post processing technology. Dabei ist unter anderem der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) vorgesehen, entsprechende Patentanmeldungen laufen bereits.

Optimierung der Produktion durch Digitalisierung
Eingebunden in die umfassende Digitalisierungsstrategie sind bei Rösler auch die Administration und Produktion. Dazu zählt beispielsweise die weitgehende Automatisierung von Prozessen, durch die höchste Stabilität und Reproduzierbarkeit erzielt wird. Dies wurde beispielsweise mit der Einführung von Schweiß-Cobots erreicht. Sie sorgen bei der Herstellung der Gehäuse von Strahlturbinen mit einer Wiederholgenauigkeit von nahezu 100 Prozent für gleichbleibend exakte Schweißnähte – und das bei einem spürbar verringerten Energieverbrauch. Darüber hinaus ermöglicht eine cloudbasierte Lösung, dass unkompliziert auf wichtige Daten der Schweißprozesse zugegriffen werden kann. Ferner können Mitarbeiter durch digitalisierte Lösungen von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten, etwa in der internen Logistik, entlastet werden. Hier sind bei Rösler bereits seit einiger Zeit fahrerlose Flurförderfahrzeuge unterwegs. Punktgenau gesteuert holen sie Paletten ab, befördern sie zu einem Hochregallager, wo diese ebenfalls automatisch an den vorgesehenen Platz eingelagert werden oder sie transportieren Material vom Lager auf schnellstem Weg dorthin, wo es gebraucht wird.
Diese und viele weitere Digitalisierungsmaßnahmen versteht Rösler als einen wesentlichen Beitrag dazu, ständig besser und effizienter zu werden sowie die Qualität der Produkte zu steigern und dadurch den Nutzen für Kunden weiter zu erhöhen.


Smarte Strahllösungen für Aluminiumgussteile in der Elektromobilität

Europa fährt immer mehr elektrisch. Nach Angaben des Verbands der Europäischen Automobilhersteller wurden 2020 in Deutschland 394.943 Elektroautos neu zugelassen, mehr als dreimal so viele wie im Vorjahr. Deutlich steigende Zulassungszahlen verzeichneten auch Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Schweden. Durch die rasante Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben erweitern OEM und Zulieferer die Fertigungskapazitäten deutlich. Dabei erfordern neue und veränderte Bauteile, Fertigungstechnologien und Werkstoffe eine Anpassung der Bearbeitungslösungen. Um diese Aufgabenstellungen in automatisierten Produktionsumgebungen effizient zu lösen, hat Rösler als kompetenter Partner der Automobilindustrie in den Bereichen Strahl- und Gleitschlifftechnik sowie dem Post Processing von 3D-gedruckten Komponenten entsprechende Lösungen entwickelt. Darauf setzt unter anderem die BMW Group.

Statorträger im 50-Sekundentakt entsanden und entgraten
Beispiel BMW Group Werk Landshut: In die vollautomatisierte Fertigung von Statorträgern ist ein Strahlprozess eingebettet, in dem mehrere Varianten der aus Aluminiumlegierungen gegossenen Bauteile feinentsandet und entgratet werden. Dieser Bearbeitungsschritt wird mit einer Wendekammerstrahlanlage RWK 6/12-2 durchgeführt.
Die Zuführung der Teile erfolgt über ein Förderband von einer Entsandungsstation, in der anhaftender Sand größtenteils entfernt wird. Der vor der Anlage platzierte Roboter entnimmt den Statorträger und positioniert ihn auf der teilespezifischen Aufnahme in einer Strahlkammer. Nach dem Positionieren des Teils wird ein bereits im Gießprozess eingearbeiteter Data-Matrixcode automatisch abgedeckt. Danach dreht die Strahlkammer um 180 Grad, wodurch der zuvor gestrahlte Statorträger vom Roboter entnommen und zum Teilelager transportiert werden kann.
Entscheidend dafür, dass die vorgegebene Taktzeit von maximal 50 Sekunden pro Teil eingehalten wird, ist neben der Ausführung als Zweikammerstrahlanlage die Ausstattung mit zwei Turbinen Gamma 300G mit jeweils 15 kW Antriebsleistung. Die von Rösler entwickelten Hochleistungsturbinen verfügen über Wurfschaufeln im Y-Design, durch die sie im Vergleich mit konventionellen Turbinen eine bis zu 20 % höhere Strahlleistung erzielen – und das bei geringerem Energieverbrauch. Die Wurfschaufeln können außerdem von beiden Seiten genutzt werden, was eine doppelte Standzeit ermöglicht. Der Wechsel erfolgt mittels Schnellwechselsystem bei eingebauter Turbine.

Digitalisierung ermöglicht eine leichtere und einfachere Bedienung
Um eine gute und intuitive Bedienung der Anlage zu ermöglichen, wurde gemeinsam mit dem Automatisierer ein Digitalisierungspaket umgesetzt. Dazu zählt eine Visualisierung der Strahlprozesse am HMI der Anlage, sodass Anpassungen an den Turbinen im laufenden Prozess möglich sind. Zusätzlich kann bei Bedarf eine Korrektur der Werkstückposition in der Strahlkammer vorgenommen werden. Hierdurch entfallen die sonst üblichen Stillstandszeiten, wie sie bei einem manuellen Rüstvorgang auftreten würden. In Verbindung mit einem vorausschauenden Verschleißteilmanagement wird so die Maschinenverfügbarkeit deutlich erhöht. Die anfänglich investierten Mehraufwände für das Digitalisierungspaket amortisieren sich somit bereits nach kurzer Zeit.

Kompakte, vollautomatische Gieß-Strahlzelle für Druckgießer
Eine Komplettlösung für das Gießen und Strahlen mit Roboter-Teiletransport hat Rösler in Zusammenarbeit mit renommierten Herstellern von Gießzellen entwickelt. Im Einsatz ist die platzsparende Gieß-Bearbeitungszelle beispielsweise bei einem Automobilzulieferer, der für die Herstellung komplexer Komponenten für Fahrzeuge mit BEV-, PHEV- und mHEV-Antrieben im Aluminium-Druckguss in neues Fertigungsequipment für eine Inselfertigung investiert hat. Bei dieser Anwendung wird ebenfalls die Wendekammerstrahlanlage RWK 6/12-2 für Bauteile mit Abmessungen von 1.200 mm in der Höhe und 600 mm Durchmesser sowie ausgestattet mit zwei Gamma 300G-Turbinen eingesetzt.


Strahl-, Gleitschliff- und Reinigungstechnik – optimal auf die Anforderungen eines Dienstleisters abgestimmt

Mit den Prozessen Gleitschleifen, Entgraten, Strahlen, Polieren, Reinigen und Verpacken bietet B + S Metallbearbeitung ein sehr breites Dienstleistungsportfolio für Kunden aus verschiedensten Industriebereichen. Das Spektrum der zu bearbeitenden Teile ist daher hinsichtlich Geometrie, Werkstoff und Anforderungen sehr unterschiedlich. Um in jedem Fall die optimale Qualität wirtschaftlich und termingetreu zu liefern, setzt der Dienstleister auf gut geschulte Mitarbeiter sowie auf modernste Maschinentechnik und Verfahrensmittel von Rösler.

Moderne Maschinentechnik als Schlüssel zum Erfolg
Die 1959 von Herbert Bickel gegründete B+S Metallbearbeitung GmbH spezialisierte sich damals auf Dienstleistungen der mechanischen Oberflächentechnik wie Gleitschleifen. Als Mustafa Sahin, der 1991 als Mitarbeiter bei dem im schwäbischen Murr ansässigen Unternehmen startete und seit 2004 eine 50-prozentige Beteiligung hielt, Mitte 2007 die alleinige Geschäftsführung übernahm, war ihm klar: Um zukünftig erfolgreich zu sein, musste der veraltete Maschinenpark modernisiert werden. Außerdem wollte er das Dienstleistungsangebot durch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten ausbauen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig stärken. Wichtig war dabei, dass ein breites Teilespektrum prozesssicher und reproduzierbar bearbeitet werden kann und eine hohe Anlagenverfügbarkeit gewährleistet ist.

Für jede Gleitschliffanwendung die optimale Maschinentechnologie
„Ich habe zunächst mit verschiedenen Herstellern von Gleitschliffanlagen Gespräche geführt, darunter einem Mitarbeiter von Rösler. Da haben mich das breite Produktspektrum sowie die leistungsfähige Technik der Anlagen, die sich flexibel einsetzen lassen, begeistert. Ein wesentlicher Aspekt war auch, dass Rösler die Verfahrensmittel fürs Gleitschleifen ebenfalls selbst produziert. Anlage, Schleifkörper und Compound also perfekt auf unsere Anwendungen abgestimmt werden können und ich jederzeit auf das Know-how und die Erfahrung des Technikums zurückgreifen kann. Nicht zuletzt hat auch die zwischenmenschliche Ebene gepasst.“, erinnert sich der Geschäftsführer. Entschieden hat sich Mustafa Sahin für die Gleitschliff-Durchlaufanlage R 425/6600 DA, die auf seine Bedürfnisse angepasst 2008 in Betrieb genommen wurde. In den folgenden Jahren hat das Unternehmen in zwei weitere Gleitschliff-Durchlaufanlagen, 14 Rundvibratoren und drei Fliehkraftanlagen des Untermerzbacher Anlagenbauers investiert. Für die Prozesswasseraufbereitung soll 2021 eine Tandemzentrifuge in Betrieb genommen werden.

Angebot um Strahlen und Bauteilreinigung erweitert
Unabhängig davon, dass die Finanzkrise bereits erste Auswirkungen zeigte, machte sich der Unternehmer 2008 mit der Investition in eine Strahlanlage an den Ausbau des Bearbeitungsangebots. Auch hier setzte sich Rösler als Partner gegen den Wettbewerb durch. „Ich bin davon ausgegangen, dass die Qualität der Strahlanlagen vergleichbar ist mit der der Gleitschliffsysteme. Dann haben wir durch die Beratung und das zum Strahlen vermittelte Wissen die Sicherheit erhalten, dass die ausgewählte Durchlaufstrahlanlage das richtige Produkt für uns ist“, berichtet Mustafa Sahin. Verschleiß lässt sich bei Strahlanlagen verfahrenstechnisch nicht vermeiden, ein guter Service mit kurzen Reaktionszeiten und eine schnelle Ersatzteilversorgung waren daher ebenfalls entscheidende Punkte, die beim Zuschlag für Rösler eine Rolle gespielt haben. „Als Dienstleister können wir es uns nicht leisten, längere Zeit auf einen Servicetechniker oder Ersatzteile warten zu müssen“, ergänzt der Geschäftsführer. Durch die kontinuierliche Erweiterung des Strahlangebots hat B+S Metallbearbeitung zwischenzeitlich sechs Strahlanlagen gekauft. „Die Anlagen unterliegen verfahrensbedingt einem gewissen Verschleiß, deshalb verkaufen wir unsere Anlagen je nach Einsatzdauer und Zustand alle drei bis fünf Jahre als gebrauchte Maschinen. Wir sind dadurch stets auf dem aktuellen Stand der Technik und können unseren Kunden optimale Ergebnisse bei hoher Wirtschaftlichkeit bieten“, konkretisiert der Geschäftsführer. Mit dem Trend zu immer höheren Anforderungen an die Bauteilsauberkeit ergab sich eine weitere Möglichkeit, das Dienstleistungsspektrum zu erweitern. „In Gesprächen mit Kunden war immer wieder zu hören, dass viele Unternehmen die Bauteilreinigung auslagern möchten und dafür einen zuverlässigen Dienstleister gesucht haben. Wir haben darin eine passende Ergänzung gesehen“, berichtet Mustafa Sahin. Nach umfangreichen Recherchen und einer gründlichen Sondierung des Marktes fiel die Entscheidung auf eine Anlage zur wasserbasierten Bauteilreinigung von Rösler. Die Lohnreinigung wird sowohl in Verbindung mit dem Gleitschleifen, Strahlen, einer 100 Prozent-Kontrolle und/oder Verpacken angeboten als auch separat. Dieser Bereich hat sich inzwischen ebenfalls zu einer Kernkompetenz des Unternehmens entwickelt und soll weiter ausgebaut werden. Im Blick hat der Geschäftsführer dabei unter anderem die Zusammenarbeit mit einem Sauberkeitslabor, um bei Reinigungsaufträgen mit definierten Sauberkeitsanforderungen nachzuweisen, dass diese erreicht wurden.

Mit Qualität, Flexibilität und Mut zum Risiko Marktposition ausgebaut
Mit dem Konzept, individuell und mit optimaler Qualität sowie kosteneffizient und termingerecht auf die Anforderungen von Kunden zu reagieren, hat sich B+S erfolgreich am Markt etabliert. Auf die Dienstleistungen des schwäbischen Dienstleisters verlassen sich inzwischen renommierte Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie der Automobil- und Zulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Möbelindustrie, der Medizintechnik sowie aus Gießereien und Stanzereien. Bearbeitet werden Bauteile aus Aluminium, Stahl, Edelstahl, Magnesium, Kupfer, Messing und Kunststoffen. Die Entscheidung, von Anfang an auf modernste Technik, qualitativ hochwertige Maschinen und Verfahrensmittel zu setzen und die Bereitschaft, auch in schwierigen Zeiten zu investieren, zählt sicherlich zu den Erfolgsfaktoren. „In unserem Bereich können wir heute nur Dinge bewegen, wenn wir die richtigen Anlagen und Verfahrensmittel sowie kompetente Ansprechpartner haben, über neue Entwicklungen informiert werden und einen umfangreichen Wissenstransfer erhalten. Das bekommen wir von Rösler aus einer Hand“, merkt Mustafa Sahin abschließend an.


Virtuelle Technologieberatung für Gleitschliff- und Verfahrenstechnik

Fragen und Probleme rund um den Gleitschliffprozess nehmen keine Rücksicht auf Kontakt- und Reisebeschränkungen. Die Abteilung Technologieanwendung und Verfahrenstechnik hat ihren Service deshalb erweitert. Neben der persönlichen Beratung vor Ort – wo dies möglich ist – und telefonischem Support erhalten Kunden nun auch Unterstützung via Online-Meetings.

In der virtuellen Technologieberatung lassen sich Fragen zur Anlagentechnik und Verfahrensmitteln auch mithilfe von Live-Bildern anschaulich beantworten. Auch wenn es Problemstellungen wie beispielsweise eine unerwünschte Schaumbildung im Prozess, eine Korrosionsbildung an den Werkstücken, in den Teilen verklemmte Schleifkörper oder eine unzureichende Separierung – also Trennung von Schleifkörpern und Teilen nach der Bearbeitung – geht, steht die Online-Technologieberatung zur Verfügung. Getreu dem Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ermöglicht der bidirektionale Sprach- und Bildkontakt dabei, dass unter anderem anlagentechnische Details beispielsweise über das Smartphone oder ein Tablet detailliert dargestellt und besprochen werden können. Ebenso ist es möglich, Lösungsansätze wie Schleifkörpervarianten oder verschiedene Siebe für die Separierung direkt zu zeigen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erörtern. Mit diesem neuen Service lassen sich auch in herausfordernden Zeiten individuelle Fragestellungen schnell und effizient lösen.


Additive Manufacturing verändert die Welt – Vision oder bereits Realität? Live Event-Serie „inside AM“ gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen!

Die additive Fertigung ermöglicht es, zahlreiche konventionelle Produktionsprozesse zu ersetzen sowie neue Produkte, Geschäftsmodelle oder auch Wertschöpfungs- und Lieferketten zu etablieren. Doch wie realitätsnah sind Aussagen wie diese über die Potenziale von Additive Manufacturing und für welche Branchen gilt dies bereits? Was ist tatsächlich machbar, in welchem Umfang nutzen Unternehmen den 3D-Druck bereits und was sind die treibenden Faktoren? Diese und weitere spannende Fragen beleuchtet AM Solutions ausgiebig in seiner sechsteiligen Live Event-Serie „inside AM“, in der Vertreter renommierter Unternehmen aus verschiedensten Branchen einen Blick hinter die Kulissen gewähren und über Erfahrungen, Anwendungen, Hürden und Visionen berichten.

Konstruktionsfreiheit, Leichtbau, Ressourceneffizienz, Zeit- und Kostenersparnis, nur einige der Schlüsselworte, die im Zusammenhang mit Additive Manufacturing (AM) immer wieder zu hören sind. Hinzu kommen potenzielle Auswirkungen auf etablierte Logistikketten, die Anforderung an Mitarbeiter, bisherige Limitationen im konstruktiven Denken zu durchbrechen sowie die Möglichkeit, Produkte in höchstem Maße zu individualisieren, um diese stärker an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen. Verändert Additive Manufacturing folglich die Welt? Was ist dran an dieser Frage und wie sieht der tatsächliche Status quo in der additiven Fertigung aus? Wie und in welchen Branchen werden die generativen Fertigungstechnologien bereits eingesetzt und was ist noch Vision? Antworten liefert AM Solutions – 3D post processing technology, der auf Nachbearbeitungslösungen spezialisierte Geschäftsbereich der Rösler Oberflächentechnik GmbH, mit seiner neuen, interaktiven Live-Serie „inside AM“ und liefert so tiefgreifende Einblicke sowohl für Anwender der Technologie als auch für alle sonstigen Technik-Enthusiasten.

Interaktive Plattform mit spannendem Blick hinter die Kulissen
In den englischsprachigen Live-Streams, die international verfügbar sind, berichten Vertreter renommierter Unternehmen aus verschiedenen Industrien wie z. B. Medizintechnik, Luft-/Raumfahrt, Energie, Automotive/Motorsport und Consumer-Produkte über ihre Erfahrungen mit AM aus unterschiedlichsten Perspektiven. Die Gesprächspartner von Moderator Georg Schöpf, Chefredakteur einer renommierten AM-Zeitschrift, geben dabei spannende Einblicke hinter die Kulissen und berichten zum Status Quo der additiven Fertigung in ihrer jeweiligen Branche bzw. in ihrem Unternehmen. Durch das interaktive Format der Veranstaltung können sich die Zuschauer weltweit aktiv beteiligen und ihre Fragen live an die jeweiligen Gesprächspartner richten. Die Live-Übertragung erfolgt direkt aus dem neuen Customer Experience Center von AM Solutions. „Wer sich mit dem Thema additive Fertigung intensiv beschäftigt, liest mit Begeisterung über die neusten Erfolgsmeldungen der vielen, innovativen Anwender. Mit diesem spannenden und interaktiven Format wollen wir die Frage „Additive Manufacturing verändert die Welt – Vision oder bereits Realität?“ gemeinsam mit unseren Gästen genau beleuchten und den tatsächlichen Status Quo herausarbeiten“, so Manuel Laux, Leiter AM Solutions – 3D post processing technology.

Formel 1 und Sauber Engineering in der Pole Position
Gast der ersten Veranstaltung ist Christoph Hansen, Director Technolgy & Innovation bei der Sauber Engineering AG. Ein Mitglied der Schweizer Sauber-Gruppe, die nicht nur durch das Sauber Formel 1-Team Alfa Romeo Racing ORLEN international ein Begriff ist. Das Unternehmen entstand aus der Herausforderung, Rennwagen immer schneller, leichter und zuverlässiger zu machen und wurde dadurch zu einem Pionier der additiven Fertigung. „Als mir dieses neue Format von AM Solutions vorgestellt wurde, hat mir das Konzept, den Stand der additiven Fertigung in unterschiedlichen Branchen und aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten, spontan gefallen. Es ist seriös und informativ“, berichtet Christoph Hansen. „Ich freue mich daher schon sehr, den Zuschauern spannende Einblicke zu gewähren, wie wir die Möglichkeiten von AM auszuloten begannen und heute nicht mehr nur für die Boliden in der Formel 1 nutzen.“
Der Live-Stream mit Christoph Hansen wird am Mittwoch, 9. Juni 2021 um 15.00 Uhr (MEZ) ausgestrahlt. Sie können sich kostenfrei registrieren unter www.inside-am.com. Die folgenden Online-Live-Veranstaltungen werden in einem monatlichen Turnus stattfinden, wobei Informationen zum genauen Termin folgen. Welche spannenden Gäste in den nächsten Sendungen begrüßt werden dürfen, bleibt zunächst das Geheimnis der Macher der Veranstaltung.