Elektroniker für Betriebstechnik

Der Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik – Fachrichtung produktions- und verfahrenstechnische Anlagen – ermöglicht eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse in Elektrosicherheit, Installationstechnik, Steuerungstechnik, Mess- und Prüfwesen nach VDE Vorschriften für Geräte, Anlagen und Maschinen, Elektropneumatik und SPS-Programmierung. Die Ausbildung beginnt in der Ausbildungswerkstatt und wird nach Ablegen der Teilabschlussprüfung 1 in den Bereichen Schaltschrankbau, Installation von Gleitschliff- und Strahlanlagen, Werkinstandhaltung sowie in der Elektrokonstruktion vertieft.

Zum Anforderungsprofil gehören neben Fachwissen vor allem Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, abstraktes Denkvermögen sowie Freude an stetiger Weiterentwicklung.

 

Anforderungen

Voraussetzungen:

  • Mittlere Reife (Realschule)
  • Interesse am Umgang mit komplexen elektrotechnischen Systemen
  • Freude an Mathematik, Physik, Chemie und am Lernen
  • Einsatzbereitschaft, Sicheres Auftreten, Teamfähigkeit, Flexibilität und schnelle Auffassungsgabe
  • Erfassen und Wiedergeben von technischen Zusammenhängen


Weiterbildung/ Entwicklungsmöglichkeiten:

  • Industriemeister
  • Elektrotechniker

 

Zahlen und Fakten

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Ausbildungsbeginn: 01. September
Berufsschule: Blockschulunterricht in Kronach
Ausbilder: Herr Wolfgang Kettler
Die Ausbildung findet statt in: Untermerzbach-Memmelsdorf
Neueinstellungen im Jahr: ca. 2
Bewerbungsfrist: bis 15. September des Vorjahres


 

Statements

Interview mit Lena Wahl, Lea Neubauer und Florian Horn – Auszubildende im 2. Lehrjahr

Kannst du uns ein wenig über deine Ausbildung erzählen? Wie ist die Ausbildung gegliedert?

Lena: Meine Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Man verbringt die ersten 1,5 Jahre in der Elektrolehrwerkstatt und lernt dort die Grundkenntnisse der Elektrik, Elektronik und Mechanik. Nach 1,5 Jahren erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1. Danach findet der Werksdurchlauf statt. Man durchläuft verschiedene Abteilungen, wie die Montage, den Schaltschrankbau und die Instandhaltung.

Lea: Nach dem Start der Ausbildung fängt man zuerst damit an, Leitungsenden zu bearbeiten, da dies eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf ist. Anschließend bekommt man einen Einblick in Installations- und Steuerungsschaltungen. Zusätzlich erlernt man die Grundkenntnisse der Mechanik. Vor der Abschlussprüfung Teil 1 bearbeitet man sowohl praktische als auch theoretische Prüfungen der Vorjahre. Dann beginnt der Betriebsdurchlauf. Die Tätigkeiten dabei sind z. B. Schaltschränken bauen, Motoren anschließen, Maschinen in Betrieb nehmen und Pläne zeichnen. Bei Rösler habe ich auch die Möglichkeit während der Ausbildung an der Montage einer Kundenanlage im In- oder Ausland teilzunehmen.

Was gefällt dir besonders gut an deinem Ausbildungsbetrieb?

Florian: Mir gefällt besonders gut, dass wir viel Abwechslung durch den Durchlauf im Betrieb haben und dabei die breite Produktpalette der Firma Rösler kennenlernen. Der Umgang zwischen den Arbeitskollegen und Auszubildenden ist sehr gut. Alle Kollegen sind hilfsbereit und unterstützen uns Azubis. Die Ausbildung ist genial, da man im Betrieb fachlich sehr gut vorbereitet wird, sowohl für Prüfungen als auch für zukünftige betriebliche Aufgaben.


Welche Interessen oder Eigenschaften sollten Bewerber für Deinen Ausbildungsberuf haben?

Lena: Man sollte Spaß und Interesse an praktischen und elektrischen Arbeiten haben. Mathematik und Physik sind auch sehr wichtig für den Beruf, da man viel fachlich rechnen muss.
Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein sind ebenfalls wichtige Charaktereigenschaften, die man in diesem Beruf benötigt. Zudem sollte man abstraktes Denkvermögen besitzen.

Ein Blick in die Zukunft: Weißt du schon, was du nach deiner Ausbildung machen willst?

Florian: Ich möchte mich nach meiner Ausbildung weiterbilden. Wie genau, weiß ich noch nicht, da ich sehr viele Möglichkeiten habe. Ich kann beispielsweise eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker machen.

*Unabhängig von der Formulierung richten sich alle Ausbildungsangebote an weibliche und männliche Bewerber*